Aztekenkontor, Hamburg
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| Lage | ||
|---|---|---|
| Schaarsteinwegsbrücke 2, Hamburg | ||
| Klassifizierung | ||
| 1-A-Lage | ||
| Art | ||
| Büro- und Geschäftshaus
|
||
| Geschosse | ||
| 6 | ||
| Bruttogeschossfläche | ||
| 5.170 m² | ||
| Mietfläche | ||
| 4.055 m² | ||
| PKW-Stellplätze | ||
| vorhanden | ||
| Planung | ||
| Akyol, Gullotta, Kamps Architekten, Hamburg | ||
| Ausführung | ||
| Akyol, Gullotta, Kamps Architekten, Hamburg | ||
| Weitere Partner | ||
| PfH von Papen, Geerds Metallbau | ||
| Fertigstellungstermin | ||
| 2007 |
Historie
Zwischen Hafen und City unmittelbar am Herrengrabenfleet gelegen, befindet
sich eines der klassischen Hamburger Kontorhäuser, welches ca. 1910 errichtet wurde. Das Gebäude
wurde seinerzeit als moderne Stahlskelettkonstruktion mit massiven Außenwandpfeilern erstellt. Das
teilweise noch erhaltene Ornament im Außenbereich mit Motiven südamerikanischer Indianerkulturen
weist auf eine urspüngliche Nutzung mit überseeischem Bezug hin. Nach einem Bombentreffer im Jahr
1943 brannte der Dachstuhl des Gebäudes aus. Das Gebäude wurde bis auf das 4. Obergeschoss
zurückgebaut und diente auch nach dem zweiten Weltkrieg als Mietkontorhaus.
Objektbeschreibung
Im Zuge der geplanten Aufstockung und Sanierung wurde dem Gebäude die alte Proportion zurückgegeben. Die Aufstockung ist als mansardartige Typologie eine Referenz an den historischen Ursprung einerseits und durch Wahl von Material und Detailausbildung andererseits als moderne Architektur unserer Zeit interpretiert. Das neue 5. und 6. Obergeschoss erhielt eine horizontale Struktur aus beispielsweise vorpatiniertem Kupfer, welche die Aufstockung aus dem Straßenraum optisch als Einheit erscheinen lässt. Gleichwohl ermöglicht diese horizontale Struktur aus den Büroräumen selbst einen großzügigen Ausblick bis zur Speicherstadt, Hafen und zum Michel. Die horizontale Fassadenstruktur ist so ausgebildet, dass sie einen optimalen Sonnenschutz gewährleistet. Das bestehende Kontorhaus wurde in seiner Substanz gründlich renoviert und erhielt insbesondere im Eingangsbereich und im Treppenhaus durch sensible Eingriffe seine ursprüngliche Würde zurück.
Die Struktur des bestehenden Gebäudes erlaubte eine sinnvolle Aufteilung in drei ca. 200 qm große Büroflächen über alle Geschosse. In einen bestehenden zweiten Aufzugsschacht wurde ein weiterer Fahrstuhl eingebaut, sodass die ca. 1200 m² zusätzliche Bürofläche des 5. und 6. Obergeschosses angemessen erschlossen wurde.
Insgesamt stellten die Maßnahmen eine erhebliche Aufwertung des bestehenden Gebäudes dar. Darüberhinaus ist eine deutliche Strahlkraft des renovierten Gebäudes erreicht worden.
Ihr Ansprechpartner zu diesem Objekt
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